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Was tun bei Demenz?

Oft wissen Angehörige nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollen. Hilflosigkeit, Trauer und Wut machen sich breit. Doch ist es wichtig, so schwer es auch anfangs umzusetzen scheint, das Thema anzugehen. Sprechen Sie mit den behandelnden Ärzten, nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie Ihre Familie und Freunde (auch mithilfe von Informationsmaterialien – z.B. auf spezialisiersten Webseiten wie deutsche-alzheimer.de).

Folgende Tipps können dazu beitragen, dass es für die betroffenen Personen „einfacher“ wird:

  • Unterstützen Sie die dementiell erkrankte Person im Alltag. Dabei gilt insbesondere der Leitsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“. Denn nur so kann versucht werden mithilfe von Bewegungen die Person länger selbstständig zu erhalten.
  • Kommunikation ist wichtig! Nach und nach verlieren Menschen mit Demenz oft die Fähigkeit zu kommunizieren. Daher ist es wichtig das Gespräch zu suchen und empathisch zu sein.
  • Wecken Sie Erinnerungen an schöne Erlebnisse! Oft erinnern sich die betroffenen Personen, trotz der Demenz, an Ereignisse, Düfte und Momente aus ihren jungen Jahren. Mithilfe von Musik, Fotos und Düften (Essen, Trinken, Blumen, Parfum usw.) können Sie diese schönen Erinnerungen wieder abrufen und Ihren Lieben positiv beeinflussen.
  • Oft verstehen Demenzerkrankte gewisse Handlungen und Situationen nicht. Das liegt daran, dass ihnen die Erkrankung sowohl seelisch als auch körperlich zusetzt. Daher kann es auch vorkommen das Konfliktsituationen entstehen, die sowohl durch empathisches Handeln als auch durch professionelle Beratung vermieden werden können.
  • Überfordern Sie sich selbst nicht! Holen Sie sich Hilfe. Es bringt nichts, wenn auch Ihr Leben von der Demenz Ihres Familienmitglieds bestimmt wird. Das hilft weder Ihnen, noch Ihren Lieben.

Ganz wichtig: Bleiben Sie am Ball! Unterstützen Sie und lassen Sie sich unterstützen!