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Erfolgreicher Meilenstein: Der Beginn einer vielversprechenden Kooperation

Am 30. Januar 2018 begrüßte Prof. Dr. Monika Zimmermann den Geschäftsführer Florian Winger (Astro Sport GmbH, Waiblingen) und Nicolas Winterbauer (Studierender) an der Internationalen Berufsakademie (iba) in Heidelberg zum Kick-Off-Treffen für eine neue Kooperation im Themenbereich Palliativ Care.

Abbildung 1 v.l.n.r.: Nicolas Winterbauer (Studierender der iba im Studiengang Sozialpädagogik & Management im 3. Semester, Praxiseinrichtung: Agaplesion Maria von Graimberg), Prof. Dr. Monika Zimmermann (Wissenschaftliche Leiterin der iba und des Studiengangs Sozialpädagogik & Management), Florian Winger (Geschäftsführer der Astro Sport GmbH) [Quelle: Internationale Berufsakademie]

Die Kooperation der iba mit Astro Sport verfolgt das Ziel, den PLAUDERTISCH® didaktisch fundiert in ein neu entwickeltes Lehrkonzept zum Thema „Palliativ Care“ des Studienganges Sozialpädagogik & Management an der iba zu integrieren. Die Kooperation mit der Berufsakademie soll in einer ersten bundesweiten Erforschung die Wirksamkeit des Mobilitätsförderers im Hinblick auf die Erreichung ausgewählter Pflege- und Therapieziele zugänglich machen. Insbesondere soll erforscht werden, inwiefern ein ganzheitliches psychisches und physisches Bewegungskonzept am Beispiel des Gruppenübungsgerätes PLAUDERTISCH® hierbei unterstützend wirken kann.

Konkret wird eine erste Erprobung in der Praxis im Rahmen einer wissenschaftlichen Studienarbeit von Nicolas Winterbauer erfolgen, der in der Pflegeeinrichtung Agaplesion Maria von Graimberg in Heidelberg die Praxisphasen seines dualen Studiums absolviert.

Kurzbeschreibung iba: Die Internationale Berufsakademie hat es sich mit ihren Partnern zum Ziel gemacht, erfolgreiche Nachwuchs- und Führungskräfte auszubilden. Im Rahmen der praxisintegrierenden dualen Studiengänge führen sie Studierende an Managementaufgaben heran und qualifizieren somit die Entscheidungsträger von morgen. www.internationale-ba.com/

Was tun bei Demenz?

Oft wissen Angehörige nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollen. Hilflosigkeit, Trauer und Wut machen sich breit. Doch ist es wichtig, so schwer es auch anfangs umzusetzen scheint, das Thema anzugehen. Sprechen Sie mit den behandelnden Ärzten, nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie Ihre Familie und Freunde (auch mithilfe von Informationsmaterialien – z.B. auf spezialisiersten Webseiten wie deutsche-alzheimer.de).

Folgende Tipps können dazu beitragen, dass es für die betroffenen Personen „einfacher“ wird:

  • Unterstützen Sie die dementiell erkrankte Person im Alltag. Dabei gilt insbesondere der Leitsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“. Denn nur so kann versucht werden mithilfe von Bewegungen die Person länger selbstständig zu erhalten.
  • Kommunikation ist wichtig! Nach und nach verlieren Menschen mit Demenz oft die Fähigkeit zu kommunizieren. Daher ist es wichtig das Gespräch zu suchen und empathisch zu sein.
  • Wecken Sie Erinnerungen an schöne Erlebnisse! Oft erinnern sich die betroffenen Personen, trotz der Demenz, an Ereignisse, Düfte und Momente aus ihren jungen Jahren. Mithilfe von Musik, Fotos und Düften (Essen, Trinken, Blumen, Parfum usw.) können Sie diese schönen Erinnerungen wieder abrufen und Ihren Lieben positiv beeinflussen.
  • Oft verstehen Demenzerkrankte gewisse Handlungen und Situationen nicht. Das liegt daran, dass ihnen die Erkrankung sowohl seelisch als auch körperlich zusetzt. Daher kann es auch vorkommen das Konfliktsituationen entstehen, die sowohl durch empathisches Handeln als auch durch professionelle Beratung vermieden werden können.
  • Überfordern Sie sich selbst nicht! Holen Sie sich Hilfe. Es bringt nichts, wenn auch Ihr Leben von der Demenz Ihres Familienmitglieds bestimmt wird. Das hilft weder Ihnen, noch Ihren Lieben.

Ganz wichtig: Bleiben Sie am Ball! Unterstützen Sie und lassen Sie sich unterstützen!

 

Aktivieren: Würdevolles Altern

Auf Seite 61 der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift „Altenpflege – Vorsprung durch Wissen“ wird über den Mobilitätsförderer berichtet.

Erhältlich unter:
https://www.altenpflege-online.net/silver.econtent/catalog/vincentz/altenpflege/zeitschriften/altenpflege (Vincentz Network | Altenpflege 12/2017)

Was versteht man unter Mobilitätsförderung?

Die Mobilitätsförderung beinhaltet pflegerische Maßnahmen, die die Bewegungsfähigkeit der Menschen nachhaltig und positiv beeinflussen sollen. Sie gehört zu den Schlüsselkategorien des Pflegesektors, weil mangelnde Bewegung zu den größten Risikofaktoren für gesundheitliche Probleme gehört. Auch ist die Mobilitätsförderung insoweit wichtig, weil sie über die Art und über das Ausmaß der Notwendigkeit von pflegerischer Betreuung entscheidet.

Der Plaudertisch im Teckboten

„Es sind bekannte Bewegungsabläufe, die sich dadurch auch für demenziell Erkrankte als spontane und selbst erklärende Aktivität eignen“

Mehr unter:
https://www.teckbote.de/paywall-test_artikel,-aelterwerden-hat-viele-facetten-ein-spaziergang-ueber-die-seniorenmesse-in-der-kirchheimer-stadthalle-_arid,209414.html

Was bedeutet Sturzprävention?

Unter Sturzprävention versteht man alle Maßnahmen, die in der Pflege und Therapie zur Vermeidung von Stürzen durchgeführt werden. Dabei geht es vor allem darum das Pflegepersonal insoweit zu schulen, um wirksame Präventivmaßnahmen einleiten zu können, mit denen Stürze gemieden werden. Auch beinhaltet die Sturzprävention alle Aktivitäten, die infolge eines Sturzes zur Genesung beihelfen. Durch Krankheiten wie Demenz oder Parkinson wird die Sturzgefahr erhöht.

Innovationspreis für die Abgasreinigung und der Plaudertisch

„Derzeit in der Mache: Ein „Plaudertisch“, an dem sechs womöglich an Demenz erkrankte Menschen Platz nehmen, plaudern oder singen und sich nebenbei fit und mobil halten können.“

Mehr unter:
https://www.ideenwerkbw.de/merath-waiblingen-abgaswaesche/

Was ist die Alzheimer-Krankheit?

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste dementielle Erkrankung. Sie wurde nach dem Arzt Alois Alzheimer benannt. Mehr als die Hälfte aller Demenzen werden durch diese Krankheit ausgelöst. Durch Störungen der Nervenzellen sind die kognitiven Fähigkeiten der Erkrankten maßgeblich eingeschränkt. Alzheimer gilt noch heute als unheilbare Krankheit.

Was versteht man unter Dual-Task-Training?

Der Begriff Dual-Task-Training umfasst alle Übungen, die das Ausführen einer Bewegung in Kombination mit einer kognitiven Aufgabe beschreiben. Mithilfe der Übungen soll die Aufmerksamkeitsleistung der betroffenen Pflegebedürftigen maßgeblich verbessert werden. „Normale Abläufe“ wie z.B. Treppensteigen und gleichzeitiges Telefonieren oder Trainieren und Musikhören, die viele Menschen, ohne darüber nachzudenken ausführen, fallen vielen Pflegebedürftigen schwer. Mithilfe der Dual-Task-Methode versucht man genau die Leistungen dieser Menschen wieder nachhaltig zu verbessern.

Was ist die basale Stimulation?

Unter dem Sammelbegriff „basale Stimulation“ versteht man alle therapeutischen Maßnahmen, die zur Förderung von psychisch und physisch beeinträchtigten Menschen verwendet werden. Mithilfe dieser pflegerisch-therapeutischer Maßnahme versucht man die Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation der Bedürftigen aktiv zu fördern. Die basale Stimulation kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen, wie z.B. durch Berühren, Musikkonsum, Tasten, Greifen usw.